Man kann auf viele Art und Weise meditieren. Alle Arten fuehren zum gleichen Ziel, darum waehlen Sie Eine die Ihnen zusagt. Ich beschreibe hier eine klassische Meditation die einfach und leicht ist. Ich versuche ebenso, im voraus, einige Fragen zu beantworten.
Mantras: Ein Mantra ist ein Laut, ein Wort, oder eine Redewendung. Ein Mantra sagt man sich wiederholt selbst vor. Man kann es laut aussprechen wie einen Sprechgesang, oder leise, wie in der Meditation. Die meisten Leute denken dass die besten Mantras Laute sind, welche keine klare Bedeutung haben, und werden dazu benuetzt um alltaegliche Gedanken zu verdraengen und das Bewusstsein nach Innen zu wenden. Es gibt viele Mantras, angefangen mit Worten vom Hindu Sanskrit bis zur Heiligen Schrift der Christen (besonders beim "Rosenkranz sagen" wo die Wiederholung des Gebetes eine meditative Wirkung hat). Wenn Sie noch kein gutes Mantra gewaehlt haben dann schlage ich vor Sie benuetzen "hamsa" als Ihr Mantra. Es ist ein natuerliches Mantra, denn es gleicht dem Laut des Ein - und Ausatmens; "ham" (h-ah-m) der Laut des Einatmens, und "sa" (s-ah) der Laut des Ausatmens.
Anleitung fuer die Hamsa Meditation:
Ich habe entfunden, dass die folgenden Methoden meine Erfahrung bereichern. Sie werden bestimmt im Laufe der Zeit Ihre eigenen Methoden finden. Die folgenden Methoden sind sekundaer und koennen weggelassen werden, oder Sie koennen Sie spaeter anwenden.
Das Wichtigste waehrend der Meditation ist, dass man sich einfach bewusst ist. Es ist eine Zeit in der Sie sich mit Ihrer "Inneren Quelle" verbinden, Sie vergessen alle Sachen und Rollen in die man taeglich verwickelt wird: Beruf, Elternschaft, Kummer und Verantwortungen. Ihre Meditation kann sowie friedlich als besorgend sein. Was auch immer, taegliche Meditation wird eine positive Auswirkung auf Ihr Leben haben.
Vorteile der Meditation: Die Vorteile der Meditation sind fuer jede Person einmalig. Jedoch in den meisten Faellen sind die physiologischen und psychologischen Vorteile im Gleichgewicht. Manche Vorteile der Meditation veroffenbaren sich sofort, dagegen andere Vorteile machen sich erst nach Monaten bemerkbar - deshalb duerfen Sie nie den Mut verlieren.
Wann soll man meditieren: Ich empfehle, dass man zweimal am Tag meditiert. Am besten vor dem Fruehstueck und vor dem Abendessen (das Verdaungssystem schaltet oft waehrend einer Meditation ab, ein voller Magen koennte deshalb Verdaungsschwierigkeiten verursachen). Merken Sie sich, was immer auch geschieht waehrend Ihrer Meditation, es ist OK. Es ist OK, wenn Sie einschlafen oder wenn Sie nicht entspannen koennen, es ist OK zu lachen oder zu weinen, es ist OK sich in einen veraenderten Zustand zu befinden oder auch nicht, es ist OK wenn das Mantra auch nicht der Atmungsweise folgt, so wie ich es am Anfang beschrieb, oder wenn es sogar vollkommen wegfaellt! Was wichtig ist, ist dass Sie die *Absicht* haben das Mantra waehrend Ihrer Meditation zu denken. Kurz gesagt, kontrollieren Sie ueberhaupt nichts. Fuer 20 Minuten, zweimal am Tag, NUR SEIN!
Fragen und Bemerkungen: Die meistgefragte Frage, wenn ich Meditation lehre, ist: Was meinen Sie wenn Sie sagen:"das Mantra vorsichtig und gelassen denken. Meine beste Antwort ist eine Analogie. Beim Lesen bemuehen Sie sich auf die Seiten zu schauen, Sie richten Ihren Blick auf die Seite und die Woerter. Sie haben die Absicht die Bedeutung der Woerter wahr zunehmen. Obwohl normaler Weise das genuegt und die Bedeutung automatisch klar wird, etwas Muehe ist jedoch erforderlich. Das Denken des Mantras ist dem sehr aehnlich. Sie bemuehen sich, hier im gleichen Masse (sehr wenig) das Mantra zu denken. Auf keinen Fall muessen Sie sich zwingen, anstrengend und ausschliesslich nur das Mantra zu denken. Nehmen Sie sich Zeit und wenn Sie trotzdem erfolglos sind, dann ganz vorsichtig Ihren Verstand auf das Denken des Mantras beeinflussen.
Wenn Sie muede sind beim meditieren, kann es vorkommen, dass Sie einschlafen. Jedoch Sie muessen Meditation nicht als ein Schlafmittel benuetzen. Wenn Sie an Schlaflosigkeit leiden, dann meditieren Sie waehrend des Tages und Ihre Schlaflosigkeit wird sich von selbst einstellen.
"Bequem sitzen", beim meditieren bedeutet nicht im Schneidersitz. Falls diese Haltung fuer Sie bequem ist, dann meditieren Sie in dieser Haltung. Andrerseits ist es ebenso gut wenn Sie mit den Fuessen flach auf den Boden, aufrecht auf einen Stuhl bequem sitzen. Bitte nicht liegen!
Ich empfehle dass Sie diese Anleitung oefters lesen, es enhaelt eine Menge Information.
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Institute for Attitudinal Studies
PO Box 19222
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USA
Dieses Institut ist eine Organisation die keinen Profit macht, es ist eine paedagogische und geistige Organisation, welcher ich nicht angehoere. Die Idee fuer diesen Meditationsartikel wurde vom IAS text inspiriert: To See Differently, Personal Growth and Being of Service Through Attitudinal Healing.[Anders zu Sehen, persoenliches Wachstum und Heilung durch Geisteshaltung.]
"Gebet ist mit Gott sprechen, Meditation ist Gott zu hoeren" - Yogi Amrit Desai
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